Wie wichtig Weisheitszähne wirklich sind

Seit etwa drei Jahren wachsen zwei von drei angelegten Weisheitszähnen in meinem Mund. Ein Röntgenbild hat ergeben, dass in meinem Gebiss drei Weisheitszähne angelegt sind; davon zwei im Unterkiefer und einer im linken Oberkiefer. Der 4. existiert nicht. Anfangs hatte ich sehr starke dumpfe Schmerzen in meinen Kiefern, sodass ich meinen Mund nicht wirklich schmerzfrei öffnen konnte. Doch mit ein bisschen Durchhaltevermögen, ein paar speziellen Naturheilmitteln und meinem starken Geiste, konnte ich den Schmerzen ein Ende setzen.

Wer Weisheitszähne zieht, schadet seinen Organen

Ich kann mich noch errinnern, damals zu Schulzeiten, in der jedes Jahr einige meiner Mitschüler nach einer heftigen Operation mit angeschwollenen Backen in die Schule kamen. „Es schmerzt extrem.“ „Ich habe es nicht ausgehalten.“, bekam ich als Antwort, wenn ich fragte, warum er/sie sie sich hat ziehen lassen. Meine Weisheitszähne fingen mit 19 an zu wachsen. Dank meiner Mutter und meinem Vater habe ich nicht den großen Fehler begangen die Zähne ziehen zu lassen. Denn wie mittlerweile mehrfach wissenschaftlich bestätigt ist, hängen alle (!) Zähne über Nervenbahnen mit unserem gesamten restlichen Körper zusammen. Organe, Muskeln, Zellen, Knochen und Knorpel haben einen bedeutsamen Zusammenhang mit unseren Zähnen.

Zahnerkrankungen haben oft tiefgreifende Ursachen

Eines Tages entdeckte ich im Spiegel eine kleine Verfärbung auf einem unteren Schneidezahn. Ich rief den Zahnarzt meines Vertrauens an und schilderte, was ich sah – Schmerzen hatte ich keine. Ich sollte für ein Röntgenbild vorbeikommen und tat dies auch. Doch auf dem Röntgenbild war kein Karies zu entdecken. Wie sich herausstellte, hatte es eine tiefgreifendere familiäre Ursache, welche ich natürlich im Anschluss selbst heilen konnte. Und die Verfärbung legte sich nach einigen Wochen und nun ist nichts mehr zu sehen.

Wir müssen endlich begreifen, dass orale Erkrankungen oftmals auf eine Disharmonie in anderen Teilen unseres Körpers hinweisen – sei es physischer, geistlicher oder seelischer Natur.

Moritz Waldner (2019)

Die Verbindung von Herz und Weisheitszähnen

Über Blutgefässe sind unsere Weisheitszähne direkt mit unserem Herzen verbunden. Stell dir vor du würdest einige Verbindungen einfach gewaltvoll trennen und die Zähne entfernen lassen. Allein bei dem Gedanken bekomme ich schon Karies. Mir stellt sich vielmehr die Frage, warum unsere Weisheitszähne eigentlich Weisheits-Zähne heißen. Ohne groß zu recherchieren denke ich seit längerer Zeit über diese Frage nach. Wenn eine Verbindung zu unserem Herzen existiert und meine Weisheitszähne seit drei Jahren wachsen, was hat das mit meinem Herzen und vorallem was hat das mit meinem Bewusstsein zu tun?

Die Weisheit der Zähne

Um genau zu sein habe ich bis jetzt seit Januar 2016 sechs Wachstumsschübe erlebt, die schmerzhaft waren. Der zweite war hier der ausschlaggebendste, denn zu dieser Zeit – Juni 2016 – befand ich mich auf einer zweimonatigen Reise in Nicaragua. Ich hatte meine homöophatische Reiseapotheke dabei und telefonierte mit meiner Mutter. Doch was tun gegen die höllischen Schmerzen?? Die Antwort ist relativ einfach: Ich kaufte Ingwer und Nelken und kochte mir daraus täglich einen starken Tee, mit dem ich morgens und abends meinen Mund circa 15 Minuten spülte. Innerhalb von drei Tagen haben sich die Schmerzen derartig eingedämmt, dass ich nicht mehr länger darüber nachdachte.

Beim dritten Wachstumsschub, der mir auch starke dumpfe Schmerzen bereitete, entwickelte ich eine Tinktur aus frisch gepresstem Ingwersaft und Rescue-Tropfen (Alkohol, Homöophatie), die ich mir drei Mal täglich auf die Zähne tröpfelte. Keine Schmerzen diesmal. Beim sechsten – dem jetzigen (Januar 2019) – Wachstumsschub kaute ich nur noch auf frischem Ingwer herum – abwechselnd mit ein paar Nelken. Wieder keine Schmerzen, auch wenn ich deutlich spüre, dass sich in meiner Mundhöhle etwas bewegt.

Warum aber die Weisheit?

Ich denke, dass das Durchhaltevermögen gepaart mit den wundervollen Informationen über natürliche Schmerzlinderer mir ein Teil Weisheit schenkten, die ich nun mit anderen Menschen teilen kann. Wenn ein Kind zu wachsen beginnt, schneidet man ihm auch nicht seine Glieder ab. Der menschliche Körper ist ein erweiternder Prozess in sich und vermutlich zu Lebzeiten nicht vollendet. Das Auseinandersetzen mit meinem eigenen Körper half mir, mich mehr und mehr mit Naturheilmittel und Heilkräuter zu beschäftigen und lenkte mich im wahrsten Sinne in die heilende Richtung. Dafür bin ich sehr dankbar.

Natürliche Zahnpflege schnell selbstgemacht

„Wie, ich benutze keine Zahncreme?! – Natürlich nicht.“ Dieser chemische Schei*, vollgepumpt mit Fluoriden, wäre das letzte, was ich mir auf meine Zahnbürste schmiere. Im Zweifel putze ich lieber einen Tag mal keine Zähne und spüle meinen Mund mit Pfefferminztee aus. Schluss mit der Geheheimniskrämerei – natürlich putze ich meine Zähne täglich und zwar mit einer selbstgemachten Zahncreme.

Kokosöl-Kurkuma-Paste mit Ingwer

Du brauchst hierfür:

  • 2 Esslöffel Kokosöl (höchste Qualität, kalt-gepresst)
  • 2 Teelöffel Kurkuma, fein gemahlen
  • 1 Teelöffel Ingwer, gemahlen
  • 1/2 Teelöffel Zimt
  • 1 1/2 Teelöffel Natron
  • wahlweise (nicht notwendig!) ätherische Öle, wie Pfefferminz, Soli, Zimt, Teebaumöl – 3-5 Tropfen

Anleitung:

  1. Gebe alle Zutaten in ein Gefäß, dass du über einem Wasserbad erhitzt.
  2. Verrühre alles gut miteinander.
  3. Fülle die Zahncreme in einen verschließbaren Behälter und schüttel diesen, während er erkaltet, immer wieder; ansonsten setzten sich Zimt, Ingwer und Kurkuma am Boden ab.
  4. Et Voilà!!!

Mit dieser Zahncreme putze ich nun seit gut zwei Jahren meine Zähne und ich habe keine Zahnbeschwerden, keinen Karies und glatte Zähne, wie nie zuvor.

Tipp: Kokosöl einmal die Woche für 20 Minuten zu gurgeln, fördert die Mundhygiene und säubert auch die unerreichten Zwischenräume Deiner Zähne.

Love & Peace – bedenke, wir sind eins!

Moritz


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